Der Freiburger Hafen

Zufahrt
Der Freiburger Hafen liegt am Ende eines ca. 1 km langen Hafenpriels und ist vor Sturmfluten durch ein Sperrwerk geschützt. Das Sperrwerk ist, wie auch die Fußgängerrollbrücke, generell immer geöffnet. Ausnahme sind lediglich die Spülzeiten zum Freihalten von Sperrwerk und Priel. An den Spültagen (Dienstag und Donnerstag) wird das Sperrwerk schon kurz nach Hochwasser geschlossen und erst vor Niedrigwasser wieder geöffnet!
Die Hafeneinfahrt ist von Mai bis Oktober ausgeprickt. Im September 2012 wurde der Prickenweg wegen starker Veränderungen an der Sandbank verlegt.
Die Ansteuerungspricken stehen jetzt in etwa auf Höhe des kleinen Pumpenhauses nordwestlich des Radarturms (anfangs nur Backbordpricken). Die Navigation in der neuen sehr breiten Rinne ist einfach, der Grund ist eben und bereitet daher keine Überraschungen. Einziger Wermutstropfen ist der Umweg bei Törns von oder nach Elbauf.
Die Stange "Gefahrenstelle Ost" braucht beim Befahren des Priggenweges nicht beachtet werden. Sie steht weit vom Priel entfernt, auf dem Ende eines alten Stags. Bitte beachten Sie die Skizzen zur Einfahrt weiter unten und fahren Sie den Bogen aus! Die Pricken stehen dort nicht umsonst!
Bei ca. 1m Tiefgang ist das Ein- und Auslaufen von ca. 3,5 Stunden vor, bis ca. 1 Stunde nach Glückstadt-Hochwasser kein Problem. Bei Hochwasser können Boote mit größerem Tiefgang den Hafen besuchen, da der Priel dann durchgängig über 2,5m tief ist.
Für Segelboote ohne Motor ist NW- sowie SO-Wind ideal, da man dann unter Segeln einfach ein- und auslaufen kann. Wer eine Jolle hat und geschickt ist kann den Hafenpriel
auch hochkreuzen.

Liegeplatzangebot
Im ehemaligen Handelshafen können Gäste mit ihren Booten in Boxen festmachen. Für Jollen gibt es Liegemöglichkeiten an Schlengeln beim Vereinshaus. Der idyllisch gelegene Hafen fällt bei Niedrigwasser fast ganz trocken. Der Grund ist im Wesentlichen aber weich, so daß ein Umkippen auszuschließen ist. Beachten Sie die Hinweisschilder in den Boxen.
Weitere Liegeplätze gibt es an der Kaimauer vor dem alten Backsteinhaus. Hier ist vor einigen Jahren eine Schlengelanlage für Gastlieger entstanden, die ein bequemes Anlegen ermöglicht.
Für Boote mit mehr als 1,2m Tiefgang sind diese Plätze aber nur eingeschränkt nutzbar. Nur direkt am großen Schlengel können Boote mit mehr Tiefgang liegen.
Weil hier auch täglich mit dem Spülbassin gespült wird, sollten Boote nach den Regeln der Seemannschaft vertäut werden: Vor- und Achterspring, Vor- und Achterleine sowie vernünftige Fender sollten heute jedoch sowieso selbstverständlich sein! Beim Spülen stellt sich kurzzeitig ein stärkerer Strom ein. Wie in strömenden Gewässern üblich, sollte das Ruder mittschiffs festgesetzt werden.
Weitere Plätze gibt es an der Steganlage im alten Hafen (hinter dem Sperrwerk rechts). Diese Anlage, die früher die einzigen Liege
möglichkeiten bot, hat eine schöne Lage direkt am alten Außendeichsgelände, man hat aber trotzdem nur kurze Wege in den Ortskern. Die Anlage im alten Hafen sollte nur von flach gehenden Booten, wie z.B. Motorbooten, Jollenkreuzern oder Kielschwertern angelaufen werden. Diese Boote liegen hier auf jeden Fall ruhig und sicher. Ein Anlegen längseits des langen Steges vor dem Bootshaus ist jedoch nicht empfehlenswert. Hier ist der Untergrund hart.

Lotungen der Wassertiefe vom 21. Juni 2022, 20:00 Uhr,
ca. 1,75 Stunden vor Glückstadt HW (21:44 Uhr), Hochwasser +0,3m,
Pegelstand: 6,5m
am Sperrwerk, entspricht Pegel Brokdorf.
Wassertiefen einlaufend, jeweils Mitte Rinne.
- Ansteuerungspricken: 6,4m (+0,4m zum Vorjahr)
- Auf der Sandbank (Peilung Hafenpriel): 2,2m (+0,2m zum Vorjahr)
- Barre/abknickender Priel: 3,0m (+0,4m zum Vorjahr)
- Prickenweg durch das Watt: 3,4m(+0,2m zum Vorjahr)
- Hafenpriel bis Sperrwerk: 3,0m (keine Veränderung zum Vorjahr)
- Hafen, Sperrwerk bis Kaimauer: 2,7m (+0,2m zum Vorjahr)
Die Sandbank vor Freiburg hat sich stark verkürzt. Wenn man beispielsweise auf der 3m Tiefenlinie um die Sandbank fährt, verkürzt sich der Weg nach/von Richtung Hamburg deutlich! Bei entsprechendem Wasserstand kommt man auch über die Sandbank.

Hafengeld
Hafengelder können seit 2021 nicht mehr im alten Backsteinhaus am Handelshafen entrichtet werden. Seither wacht unsere Hafenmeisterin über die korrekte Abgabe der Hafengelder. Sollte sie einmal nicht angetroffen werden, bitten wir darum, das Hafengeld in den Briefkasten am Vereinshaus einzuwerfen! Briefumschläge und Stift liegen bereit! Der Briefkasten wird täglich geleert und die Anwesenheit von Gastliegern überprüft!

Sanitäranlagen
Für Gäste sind die Sanitärräume (Dusche und WC) am Handelshafen über einen PIN-Code zugänglich.

Kostenfreies W-LAN
Am gesamten Handelshafen steht kostenloses W-LAN zur Verfügung.
Das Funknetz wurde mit Unterstützung von Freifunk Nordheide aufgebaut und erscheint am Hafen unter dem Funknetznamen "nordheide.freifunk.net". Für den Verbindungsaufbau wird kein Netzwerkschlüssel benötigt.

Versorgung
Wasser und Strom gibt es am Steg. Am Handelshafen gibt es ein modernes Sanitärgebäude und eine große überdachte Terrasse zum Grillen.
Alle Steganlagen liegen dicht am historischen Ortskern mit allen denkbaren Versorgungsmöglichkeiten wie z.B. Restaurants, Café, Tankstelle, Getränkemarkt, Supermarkt, Baumarkt, Bäcker, Friseur, Post, Arzt, Zahnarzt, Apotheke, Banken, Geschenkartikel und weitere. Am Hafen gibt es zwei Werften mit Slip- und Kranmöglichkeiten. Gasflaschen sind bei den Heizungsbaubetrieben erhältlich. Für Transporte stehen am Hafen Handkarren zur Verfügung.

Wattlaufen
Viele wissen es noch nicht: Das Watt vor Freiburg eignet sich schon seit einiger Zeit hervorragend zum Wattlaufen und Baden. Die große Liegewiese am Elbufer lädt zum Sonnenbaden und Entspannen ein. Zum Reinigen der Füße steht eine Pumpe mit Grundwasser bereit.
Die beste Zeit, um ins Watt zu gehen, ist ca. 2 Stunden vor Niedrigwasser.

Stand: 27. Mai 2022
Alle Angaben ohne Gewähr!


Handelshafen mit Schlengelanlage. Nur in erster Reihe,
direkt am Schlengel, können hier Boote mit mehr als 1,2m Tiefgang liegen.


Bootshaus am Handelshafen mit großer Terrasse. Ein einfacher
Grill steht zum Grillen bereit.


Deich und Sperrwerk. Das Sperrwerk schließ ab Pegelstand 6,8m.


Steganlage mit Boxenplätzen am Handelshafen.
Hier liegen zum Teil Boote bis 2,0m Tiefgang. In einigen Boxen gibt
es Hinweisschilder. Der zulässige Tiefgang wir hier angegeben.


Seit September 2012 die Einfahrt zum Freiburger Hafen


Bogen im Prielverlauf zwischen Radarturm und Stange "Gefahrenstelle Ost"


Bogen im Prielverlauf: Bitte nicht schneiden!


Niedrigwasser vor dem Bootshaus am alten Hafen.


Die neue Steganlage im alten Hafen


Hafenpriel